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Hörfunkbeitrag im 
Gabi Schwall, Redakteurin des Hessischen Rundfunks interviewte Michael Bülow und Michael Schardt vom Darmstädter Tent "Them TharHills" und fertigte daraus einen hörenswerten Hörfunkbeitrag, der im Spartensender HR4 zur Ausstrahlung kam.
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Presse ECHO
20. April 2010 | mara
Mit der ,,Tin Lizzy" zum Fanclubtreff
Filmszene: ,,Dick und Doof"-Anhänger aus ganz Deutschland kommen zusammen - Lob für Organisation

|Hatten jede Menge Spaß: Die Mitglieder des Laurel-und-Hardy-Fanclubs, deren Chef Michael Bülow (dritter von links) auch eine Fahrt mit dem Oldtimer „Tin Lizzy“ organisiert hatte.
Foto: Claus Völker
Einen Tag ganz im Zeichen von und ,,Dick und Doof" haben deren Anhänger am Samstag erlebt. Höhepunkt der Veranstaltung des Darmstädter Laurel-und-Hardy-Fanclubs war der Abend im Jagdhofkeller. Die Idee für einen Darmstädter Club hatte Bülow bei einem Laurel-und-Hardy-Fantreffen in Stuttgart. ,,Mach doch einfach was in Hessen", habe man ihm dort geraten. Seit sieben Jahren ist ,,Them Thar Hills" (,,Die fernen Hügel"), wie sich die Darmstädter Fans nennen, nun eine von neun Gruppen bundesweit. Der Name ist Titel eines Films aus dem Jahr 1934, der auf deutsch unter dem Titel ,,Seelige Campingfreuden" erschienen ist.
Damit folgen die Darmstädter der Tradition, alle Fanclubs nach einem der über 100 Laurel-und-Hardy-Filme zu nennen. Der Beliebteste wurde Namenspate für den ersten Club: ,,Sons of the Desert" (,,Wüstensöhne"). Söhne und Töchter der Wüste nennen sich seither alle Stan und Ollie-Fans in den weltweit knapp 300 Clubs.
Der Zusammenhalt unter den deutschen Liebhabern wirkt indes bundesweit. Gut 25 Besucher aus sieben deutschen Gruppen waren schon am Samstagmorgen, einige bereits freitags in Darmstadt angekommen. Nach einer Stadtführung stärkte man sich im Hof der Grohe-Brauerei. Auch drei Gäste aus Stuttgart waren gekommen: Manfred Sennewald, Achim Fiechtner und Thomas Dürr gehören zu ,,Tit For Tat" (in etwa ,,Wie du mir, so ich dir", Originaltitel von ,,Die besudelte Ehre") und waren schon oft bei den Hessen zu Besuch.
,,Hier gibt es die größten Treffen", sagte Manfred Sennewald. Das schätze er sehr, denn während in Darmstadt regelmäßig über 50 Fans kämen, seien es in Stuttgart oft nur zehn. Auch die Organisation von Bülow sei stets originell. Am Vormittag etwa habe eine Partie ,,Peewee" auf dem Programm gestanden. Bei diesem Geschicklichkeitsspiel, das aus einem Stan-und-Ollie-Film stammt, gehe es darum, ein Holzstäbchen auf einem kleinen Podest erst in die Luft zu katapultieren, es dort noch einmal zu treffen und möglichst weit weg zu schleudern.
Nicht alle Spieler hätten das Stöckchen in der Luft überhaupt getroffen, aber alle hätten ihren Spaß gehabt. Auf die Frage, welcher Club gewonnen habe, lachten die drei Schwaben: ,,Dabei-sein ist alles", lautet die Fan-Devise. Nachdem die drei Stuttgarter ihre Biergläser geleert hatten, wartete noch ein Höhepunkt auf sie. Mit der ,,Tin Lizzy" ging es in Vierer-Gruppen zum Bessunger Jagdhofkeller. Die ,,Blechliesel", ein Ford T aus dem Jahr 1919, taucht ebenfalls in vielen Stan- und-Ollie-Filmen auf.
Darmstädter Echo, 20.04.2010
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Tent Treffen 21. März 2009
Das ging alles andere als IN die Hose.....
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Darmstädter Echo - 23.03. 2009
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Blödel-Duo im Ford T
Gedenkaktion: Darmstädter Fanclub zieht mit „Laurel und Hardy“-Doppelgängern und Oldtimer durch die Innenstadt – Studentische Gruppe „Akakraft“ leiht das Fahrzeug aus
„Sind das Clowns?“, wundert sich eine Passantin. Sie wird von der Menschenansammlung angelockt, die sich in der Ludwigstraße gebildet hat und blickt nun neugierig auf zwei mit schwarzer Melone und schwarzem Frack gekleidete Herren.
Doch dann zögert sie. „Nein, das sind keine Clowns. Das sind doch Dick und Doof“, bemerkt sie und erntet für diese Erkenntnis von ihrer jungen Begleitung nur einen verwunderten Gesichtsausdruck. „Wer ist denn das?“, fragt das Mädchen. „Ach, das waren Komiker“, sagt die Frau, „von denen haben wir zu Hause noch eine Videokassette stehen.“ Dann macht sie auf dem Absatz kehrt und verlässt die Szenerie.
Die anderen Passanten bleiben hingegen stehen, mehr und mehr Besucher strömen jetzt hinzu und amüsieren sich. Guido Wolf und Horst Beck, die Doppelgänger von Stan „Doof“ Laurel und Oliver „Dick“ Hardy stumpen sich in bester Chaotenmanier durch die Gegend, rennen voreinander weg und führen jenen legendären Fußschwenk-Tanz aus dem Film „Zwei ritten nach Texas“ auf.
Am vergangenen Samstag zogen die Hobby-Komiker mit dem nach einem Laurel- und Hardy-Film benannten Darmstädter Fanclub „Them thar hills“ von der Buchhandlung Thalia aus über Ludwigsplatz und Ludwigstraße zum Marktplatz. Anlass war der 50. Todestag von Oliver Hardy. Der war zwar schon am 7. August, doch der Darmstädter Fanclub wollte das halbjährlich stattfindende Clubtreffen mit der Gedenkaktion verbinden. „Alle Fanclubs haben sich einen Gag ausgedacht“, erzählt Clubgründer Michael Bülow. „In Saarbrücken hat der Fanclub einen Monat lang die Rathausglocken nach der Laurel- und Hardy-Melodie läuten lassen“, so der Klubchef weiter.
Die Darmstädter Fangemeinde konnte ein rares Gefährt organisieren, das in einigen Filmen der Komiker zu sehen war: ein „Tin Lizzy“ genannter „Ford T“, Baujahr 1919. Per Zufall kam laut Michael Bülow der Kontakt mit den studentischen Kraftfahrzeug-Bastlern von „Akakraft“ zustande, in deren Besitz das Gefährt ist.
Oldtimer samt Blödel-Duo ziehen die Blicke der Menschen in der Darmstädter Innenstadt geradezu magisch an. Fußgänger bleiben stehen und staunen, Cafégäste blicken neugierig hinterher, das ungewöhnliche Gespann zeigt Wirkung.
Und doch ist Horst Beck von manchen Reaktionen überrascht. „Einige Menschen fragen uns tatsächlich, wer wir sind“, wundert er sich. „Dumm und Dümmer hat zum Beispiel jemand geraten. Da scheint etwas verloren zu gehen, weil die Filme nicht mehr so im Fernsehen gezeigt werden.“
Ruth Bohr verlässt für das Komikerduo sogar ihren Arbeitsplatz. Sie stürmt mit ihrem Fotoapparat aus einem Geschäft in der Ludwigstraße und kann sich kaum mehr von dem Anblick lösen. „Ich liebe sie“, entschlüpft es ihr. „Ohne viel Aufwand können sie Menschen zum Lachen bringen, nach so langer Zeit.“
Letzte Station ist der Marktplatz. „Doof“ Guido hält eine Torte in seinen Händen und bedankt sich bei seinem Partner für die vielen gemeinsamen Filme. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die süße Köstlichkeit im Gesicht des Gegenübers landet, der umgehend eine Retourkutsche fährt. Noch bevor sich die beiden Streithähne zur Säuberung in den „Ratskeller“ zurückziehen können, stürmt eine Frau auf Guido Wolf zu.
„Sie haben das wirklich ganz toll nachempfunden“, lobt sie. „Früher hat man Stan und Ollie ja noch im Kino gesehen“, erinnert sie sich. „Aber auch im Fernsehen werden sie nicht mehr gezeigt. Man sieht sie einfach viel zu selten.“ Die begeisterte Reaktion der Dame dürfte Guido Wolf getröstet haben: für manche Passanten sind „Dick und Doof“ einfach immer noch unverwechselbar.
Simon Colin
22.10.2007
www.echo-online.de
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Wer? Wann? Was?
„Dick & Doof“: Doubles am Samstag auf Tour durch Darmstadt

Dick & Doof – auch in der etwas dümmlichen Eindeutschung bleiben zwei Amerikaner das berühmteste Komiker-Duo der Welt: Stan Laurel (1890 -1965), der mutmaßlich Doofe – und Oliver Hardy (1892 - 1957), der unübersehbar Dicke. Zwischen 1926 und 1951 drehten die beiden Juxbolde 106 Filme (79 Kurzfilme, 27 Spielfilme). Dabei schafften sie sogar den Sprung vom Stumm- in den Tonfilm. Und schufen ein Gesamtwerk, das auch im Jahr 2007 Fans rund um die Welt. Die sich in Clubs organisiert haben, zu denen Stan Laurel noch vor seinem Ableben hinreißend blödsinnige Aufnahme- und Verhaltensregeln formuliert hatte. Zu den Bedingungen (in dieser Kolumne schon geschildert) gehört unter anderen: Clubs müssen sich mit überzeugenden Argumenten nach einem Dick-&-Doof-Kurzfilm benennen. Was Darmstädter im Jahr 2003 packten. Ihr Zusammenschluss firmiert unter dem Filmtitel von 1934: „Them thar hills“ („Ihr fernen Hügel“) – wegen der unbestreitbaren Nähe zum Odenwald.
Der Vorsitzende der Darmstädter ist Michael Bülow (49). Er freut sich schon auf kommenden Samstag (20). Da wollen – zum 50 Todesjahr von Oliver Hardy – zwei Doubles Furore machen: Horst Beck (59) und Guido Wolf (38). Sie rollen mit dem legendären Automobil Tin Lizzy durch Darmstadt. Ein solches Exemplar aus dem Jahr 1919 stellt die TU Darmstadt bereit. Wer „Dick & Doof“ treffen will: 15.30 Uhr vor der Buchhandlung Thalia (Schuchardstraße); 16.30 Uhr auf dem Marktplatz. Dort: Fototermin – als Spaß für die ganze Familie.
Bert Hensel
18.10.2007
www.echo-online.de
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Der Dicke ist meistens der Dumme
Würdigung: Ein Porträt des Menschenfreundes als tragischer Verlierer: Vor fünfzig Jahren starb der Komiker Oliver Hardy |
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Der Dicke und der Doofe – so kennen wir Oliver Norvell Hardy und Stanley Laurel. Doch nur bei uns in Deutschland heißen sie so. Richtig gerecht wird dem wohl berühmtesten Komiker-Duo der Filmgeschichte diese Zuordnung nicht. Denn „Dick und Doof“ kratzt bloß an der Oberfläche der beiden so schicksalhaft verbundenen Charaktere: Stan Laurel ist nämlich eher kreativ-chaotisch als doof, und Oliver Hardy ist zwar dick, aber mindestens genauso viel oder auch wenig beschränkt wie sein Busenfreund. Vielmehr sind die beiden Chaoten so etwas wie die zwei Seiten ein und derselben Medaille, deren Gravur von unentwegten, aber vergeblichen Versuchen erzählt, das Leben irgendwie zu meistern. Damit gaben die Komiker ihre Antwort auf die krisengeschüttelten Jahre zwischen den Weltkriegen.
Der Dicke, Oliver Hardy, ist nun schon seit 50 Jahren tot. Olli, wie Stan Laurel seinen Weggefährten oft betont tapsig-naiv ruft, war und ist der klare Sympathieträger, denn er ist die Ausgeburt des tragischen Verlierers. Er ist in der Regel der Dumme, der Menschenfreund, der zu blauäugig und zu aktiv auf andere zugeht und dadurch regelmäßig sein Fett wegbekommt. Im Grunde lockt „Babe“, wie Hardy von vielen Kollegen genannt worden sein soll, jene Mechanismen hervor, die auch Babys und Kleinkinder durch ihre unbeholfene Gestik und ihre entwaffnende Mimik bei Erwachsenen hervorrufen: Lachen, Mitgefühl, Liebe. Sein kindlicher Charme verzaubert noch heute, seine Möchtegern-Gentlemen-Attitüde erregt warmes Mitleid, seine jungenhafte Begeisterungsfähigkeit tritt immer dann zutage, wenn der vermeintlich so doofe Stan Laurel eine seiner zahlreichen Ideen aus dem Hinterköpfchen zaubert.
Damit ist im Prinzip die Persönlichkeitsskizze zur Filmfigur schon auf den Punkt gebracht, denn von Facettenreichtum war Oliver Hardys mimische und gestische Darstellung nie geprägt. Genau jenes vermeintliche Manko aber machte die Legende erst möglich. Das Gesetz der Wiederholung brannte und brennt das Bild Oliver Hardys in die Köpfe der Generationen: das verlegene Zupfen an seiner Krawatte, das leicht devote Grinsen, das laute Schreien beim erneuten schmerzhaften Fehlschlag, der fassungslose Blick mit weit geöffneten Augen direkt in die Kamera, der so abgrundtief genervte Gesichtsausdruck – damit verbinden wir Oliver Hardy, denn er zeigte sich uns immer so und nie anders. Er hatte dieses Ausdrucksspektrum im Verlauf seiner Karriere derart perfektioniert, zum Markenzeichen gemacht, dass hinter der Kunstfigur kein greifbarer Mensch mehr zu stehen scheint. Dabei war der private Oliver Hardy alles andere als der dicke, unbeholfene Choleriker.
Bis kurz vor seinem Tod spielte er leidenschaftlich Golf, nach Drehschluss soll er sich oft auf die Rasenbahnen zurückgezogen haben. Außerdem war er ein guter Sänger, seinen Tenor gab er in zahlreichen Tonfilmen zum Besten. Die gemeinsamen Lieder zählen heute zu den schönsten filmischen Momenten des Duos. Ursprünglich wollte der junge Norvell Hardy sogar Sänger werden. Doch nach dem frühen Tod seines Vaters zog es ihn mehr und mehr zum Film, dem Vater zu Ehren nahm er schließlich dessen Vornamen an.
Schnell schaffte er den Einstieg, denn sein Typ war gefragt. In den Jahren 1914 bis 1926 drehte Oliver Hardy gut 250 Stummfilme, meistens Einakter, in denen er überwiegend Bösewichte spielte. Das war auch beim ersten gemeinsamen Film mit Stan Laurel so: „A Lucky Dog“ (1921). Doch erst 1926 sollten sie wieder gemeinsam vor die Kamera treten, der Produzent Hal Roach hatte die Zugkraft des Duos erkannt. Problemlos schafften sie den Übergang zum Tonfilm, die Dreißiger sollten ihre Glanzzeit werden. Bis 1951 drehten „Laurel und Hardy“ gut 80 Kurzfilme und 25 Langfilme.
In seinen letzten Lebensjahren – die Kinofilme waren inzwischen keine Publikumsmagneten mehr – tourte Hardy mit Stan für mehrere umjubelte Bühnenshows durch Europa. Am 7. August 1957 starb Oliver Hardy im Alter von 65 Jahren an den Folgen mehrerer schwerer Schlaganfälle. Sie wurden durch eine Radikaldiät ausgelöst, die ihm sein Arzt im Jahr zuvor noch verordnet hatte und durch die er dramatisch an Gewicht verlor. Stan Laurel überlebte seinen Partner um acht Jahre.
In Darmstadt gibt es den Laurel und Hardy-Fanclub „Them Thar Hills“ mit rund 80 Mitgliedern – im Internet unter: www.laurelundhardy.de.vu
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Simon Colin
Darmstädter Echo 4.8.2007 |
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| Zu Besuch in Esslingen |
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Am Samstag , 12 Juni 2007 machten sich 2 Darmstädter auf zu einem Besuch beim Esslinger „Tit for Tat - Tent“, das dort sein 10-jähriges Bestehen feierte.
Sheik Michael und Birgit erlebten im Clublokal „Gretle“ im herrlichen Weinort Strümpfelbach einen kurzweiligen Stan-& Ollie-Abend, den die dortigen Fans um Vice Sheik Manfred Sennewald mit Anekdoten der vergangenen 10 Jahre schmückten.
Höhepunkt war eine dekorierte wohlschmeckende Tent-Schokoladentorte, die am Ende ratzeputz verzehrt war und zum Glück nicht wie üblich in den Gesichtern der Anwesenden landete.
Die Darmstädter überreichten als Gastgeschenk die „Hessisch DVD“, welche gleich unter Gelächter angesehen wurde.
Das "Tit for Tat - Tent" begleiten die besten Wünsche für die nächsten Jahre im Sinne unserer Freunde Stan Laurel und Oliver Hardy...
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Humor, der Generationen verbindet
Kurzfilmabend: „Dick und Doof“ im Kommunalen Kino Weiterstadt – Darmstädter Fanclub führt durch das Programm

Zu Gast im Kommunalen Kino Weiterstadt: Der Stan Laurel und Oliver Hardy Fanclub mit (von rechts)
Stehan Kirsten, Vorsitzendem Michael Bülow, Michael Schardt und Guido Wolf bot Kurzfilme,
passendes Ambiente und Information. FOTO GÜNTHER JOCKEL |
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| WEITERSTADT. „Ratsch“ macht es – und Oliver Hardys Hose zeigt am Hinterteil ein stattliches Loch. Stan Laurel, der „Doofe“ im Chaotenduo „Dick und Doof“, ist für das Missgeschick verantwortlich. Beim Versuch, über eine hohe Steinmauer zu klettern und in das Anwesen eines Polizeichefs einzubrechen, griff der schusselige Stan wohl etwas zu fest zu. Lukas (10) kugelt sich vor Lachen in seinem Kinosessel im Kommunalen Kino Weiterstadt. Am Dienstagabend lief einer der seltenen „Dick und Doof“-Kurzfilmabende, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Darmstädter „Laurel und Hardy Fanclub“.
Mit Fanclub-T-Shirts bekleidet, annähernd lebensgroßen Pappfiguren und einem großen Banner im Gepäck sind zahlreiche Mitglieder anwesend und bieten Anstecker und andere Utensilien zum Verkauf an. Fünf Kurzfilme werden gezeigt, allesamt aus den frühen dreißiger Jahren. „Das sind unserer Ansicht nach die Besten“, findet Michael Bülow, Gründer und Leiter des Darmstädter Fanclubs. Als Erkennungsmerkmal trägt er ein rotes Hütchen, Fez genannt.
Vor jedem Kurzfilm verrät Michael Bülow ein bisschen mehr über „Dick und Doof“. Zum Beispiel, dass Stan Laurel der kreative Kopf war, „Gags und die Ablaufhandlung entwickelt hat“. Außerdem war er in jungen Jahren Double für Charlie Chaplin, „die sahen sich in der Jugend sehr ähnlich“. Die gezeigten Filme, allesamt noch auf einer Originalspule, habe man von einem passionierten Sammler aus Saarbrücken erhalten.
Manche Filme werden sogar in der Originalsprache englisch vorgeführt, „aber die beiden sind so genial in der Mimik, dass man eine Handlung eigentlich gar nicht braucht“. Auch einer der bekanntesten Filme läuft auf Englisch: „Der Klaviertransport“. Dafür hatten die Komiker sogar einen Oscar erhalten. Die Handlung ist schnell erklärt: Olli und Stan sollen ein Klavier abliefern und müssen es dafür über zahllose Stufen einen Berg hinaufschleppen. Immer wieder entgleitet es ihnen und landet am Ausgangspunkt. Die Lacher schallen durch den Kinosaal, besonders aus Lukas bricht regelmäßig laut und gurgelnd eine ordentliche Portion heraus. „Die machen immer so einen Quatsch“, findet er und amüsiert sich dabei köstlich.
Tobias (10) und Christian (7) sind mit ihrem Papa extra aus Reinheim angereist. „Dick und Doof sind cool“, sagt Tobias. „Der Dick bekommt immer alles ab, und der Doof ist so schusselig“. Zu selten kämen die Filme im Fernsehen, deswegen ist der Papa heute mit seinen Söhnen angereist. Dass die genialen Komiker heute noch die Generationen verbinden, zeigt auch Matthias Geiser, der mit seinem Vater Helmut aus Wixhausen angereist ist. „Ich musste als Kind immer mitlachen, wenn er Dick und Doof geschaut hat“, erzählt der Sohn. „Um die alten Zeiten aufleben zu lassen, habe ich heute meinen Vater eingeladen“.
Auch Meinhard Kirsten erinnert sich an seine Jugend: „In den fünfziger Jahren gab es hier in der Region Kinos, da konnte man für fünfzig Pfennig den ganzen Tag Dick und Doof und Charlie Chaplin gucken“. Michael Bülow verrät derweil noch ein bisschen mehr über die Fanclubs. „Stan Laurel hat noch die Gründung der ersten Fanclubs miterlebt und kurz vor seinem Tod eine nicht ganz ernst zu nehmende Satzung geschrieben“, erklärt er. „Söhne der Wüste“ heißt die, benannt nach einem der bekanntesten Langfilme. Diese Satzung sei heute noch Grundlage für alle „Tent“ genannten Fanclubs der Welt, „über 250 gibt es offiziell“. Zweimal im Jahr trifft sich der Darmstädter Klub; nähere Infos gibt es im Internet: www.laurelundhardy.de.vu.
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Darmstädter Echo
Simon Colin
19.4.2007 |
Solingen - die zweite Reise
Vor 20 Jahren wurde das erste deutsche Laurel & Hardy - tent „Two Tars“ in Solingen gegründet. Vera und Wolfgang Günther, die Gründer und die Mitglieder des tents luden den Rest der (Stan & Ollie) Welt ein, um dieses tolle Jubiläum gebührend zu feiern.
 
So versammelten sich am 11.11.06 über 80 Wüstensöhne, um dem Gründerehepaar, das ja u.a. auch das deutsche Laurel & Hardy Museum betreibt, laut Satzung „huldvoll“ die Glückwünsche zu überbringen. Es waren nicht nur „sons“ aus Deutschland angereist, nein, sogar aus Holland und England waren Freunde aus diversen tents angereist.
näheres unter On Tour
Sonntag 02.Juli 2006 18:30 Uhr
Veranstaltung zum Heinerfest

mit den Darmstädter Film- & Fotoclub im Staatsarchiv (Mollerbau Karolinenplatz) |
Das Darmstädter Laurel & Hardy – Tent setzt Maßstäbe
Es war ein wunderschöner Sonntag, der 2.Juli 2006, genauer gesagt der Sonntag des landesweit bekannten Darmstädter Heinerfestes, wo um 18:30 in den historischen Räumen des Hessischen Staatsarchivs im Gebäude des alten Theaters unsere Freunde Stan & Ollie für Freude sorgten.
Der Darmstädter Film & Video – Club lud zu dem Abend unter dem Motto „80 Jahre unzertrennlich – Laurel & Hardy“ ein und – Stan und Babe wären wohl entzückt gewesen – ca. 120 Menschen fanden sich ein um sich an 4 Streifen der Jungs zu erfreuen. Durch den Abend führte das Darmstädter Laurel - & Hardy - Tent „THEM THAR HILLS“.
Und die Leute kamen nicht umsonst, Ob über den Stummfim „We faw down“ oder die Tonwerke „Brats“, „Them Thar Hills“ und Busy Bodies“ - das Publikum raste vor Vergnügen und war dankbar für die fachmännischen Erläuterungen des Grand Sheik Michael Bülow und der Viziere Thomas Haber und Michael Schardt.
Die 3 Tentmitglieder teilten dem dankbaren Publikum viele Details über das Leben und Wirken von Stan & Ollie mit, ebensoi über die Aufgaben der Tents (Fanclubs) - im Speziellen der Aktivitäten in Darmstadt
Viel Spaß und Jubelschreie löste eine fünfminütige Demonstration von „Another fine mess“ aus, den einige Mitglieder des Darmstädter Tents auf hessisch synchronisiert hatten. Klar, dass da kein Auge trocken blieb. Nach fast 3 Stunden endete das Programm und es ist klar, dass Etliche beim nächsten Tent-Treff wieder dabei sein werden.
Das findet am Samstag, 30. September ab 19 Uhr im Vereinslokal „Alt Bessungen“ bei Heiner (Donnersbergring / Ecke Bessunger Strasse) statt.
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Das letzte Treffen fand

am Samstag, 1. April 2006
in unserer Vereinsgaststätte "Alt Bessungen" Darmstadt, Bessunger Str. 115 bei Heiner statt.
Heiner Göbel, der ehemalige Wirt des Vereinslokals "Alt Bessungen"
wird mit Urkunde zum "Pub Vizier" ernannt
Und die Presse war auch dabei ...
Artikel Darmstädter Echo Okt. 2003
Artikel Darmstädter Echo Okt. 2005
Artikel Frankfurter Rundschau
Die Historie hier
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